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PARKINSON
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Logopädie Parkinson



Brigitte Dürig
Abteilungsleitung Logopädie

Die motorischen Zeichen, die mit einer Parkinson’schen Erkrankung einhergehen, betreffen in der Regel auch das sprechmotorische System und können zu Schluckstörungen (Dysphagie) und Sprechstörungen (Dysarthrie) führen. Bei einer Sprechstörung sind Organe, die an den Artikulationsbewegungen, an der Steuerung des Atemstromes oder an der Stimmgebung beteiligt sind, durch Schädigungen des zentralen und peripheren Nervensystems beeinträchtigt. Bewegungen im Mundbereich können nicht mehr richtig ausgeführt und koordiniert werden, die Aussprache wird undeutlich und verwaschen. In der logopädischen Behandlung bei Parkinson werden, je nach Problemstellung, folgende Ziele angestrebt:

Entspannung und Haltungsaufbau
Vertiefen der Atmung
Verbesserte Kontrolle des Sprechtempos bei Iterationen
Stimmstärkung: Verbessern der Stimmqualität und der Sprechmelodie
Verdeutlichen der Artikulation
Verbessern des mimischen Ausdrucks
Speichelkontrolle
Zusammenstellen und Einüben eines individuellen Heimprogrammes
Beratung der Angehörigen
Wenn nötig Vernetzung mit weiterführender ambulanter Logopädie am Wohnort

Die obengenannten Ziele werden in Einzeltherapiesitzungen oder Gruppentherapien erarbeitet.


Folgende Gruppentherapien werden in der KLINIK BETHESDA angeboten:

„Stimmfitgruppe“: Ziele sind ein Optimieren der Haltung, ein Vertiefen der Atmung, die Stimmstärkung und ein Verdeutlichen der Artikulation.

„Strategien und Hilfsmittel“: Kennenlernen von Hilfsmitteln und Strategien fürs Sprechen und Schlucken; Erfahrungsaustausch der Gruppenmitglieder untereinander.

„Sing- und Stimmgruppe“: Bewusstmachen der Stimmfunktionen und lustvoller Einsatz derselben.


Was sind Schluckstörungen?


Therapie bei Schluckstörungen

Schluckstörungen (Dysphagien) machen sich v.a. beim Essen und Trinken bemerkbar und sollten gut beobachtet werden; häufiges Husten, Räuspern, Sich-Verschlucken oder eine gurgelnde Stimme können Anzeichen dafür sein. In der Therapie werden Stimulationen im Mundbereich durchgeführt, spezielle Schlucktechniken oder der Einsatz anderer Strategien/ Hilfsmittel erarbeitet und eingeübt.

Es kann unter Umständen auch erforderlich sein, die Konsistenz des Essens (z.B. püriert, kleingeschnitten, spezielle Schonkost) bzw. der Getränke (eindicken) zu variieren.


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